Nacht-OL im Biessenhoferwald

Geschrieben von Felix Engeler on .

Nacht OL 1Es ist Tradition, dass der Start zu den NOSOL-Trainings von den Amriswilern als Nacht-OL organisiert wird. Während in den vergangenen Jahren jeweils im Güttingerwald nach reflektierenden Posten gesucht wurde, war dieses Jahr der Biessenhoferwald Austragungsort. Die etwa zwei Dutzend LäuferInnen waren nicht nur vom Lauf, sondern vom ganzen Ambiente begeistert. Urs Kreis liess den Weg zum Start mit Fackeln beleuchten und am Ziel durften sich alle mit Suppe und Punsch aus der Küche Stricker bedienen.

Nacht OL 2Einzig Petrus bekam wenig Lob. Einerseits gelang es ihm nur „halbbatzig“, den Regen abzustellen, andererseits hätten sich viele gewünscht, dass ein richtiger Schneefall die Dornen auf den Boden gedrückt hätte.

 

Bericht zur TOM 2015

Geschrieben von Claudia Jünger on .

Früh morgens am 8. November 2015 machten wir uns auf den langen Weg nach Lausanne an die Tom 2015. Nathalie und Claudia Gehrig bestiegen den Zug in Amriswil bereits um 5.45h morgens. In Weinfelden stiegen Stefan Jünger und Claudia Jud zu. Die Stimmung war fröhlich, also die Frauen hatten sich auf jeden Fall schon viel zu erzählen. In Zürich stieg dann noch Max Strini dazu. Nach einem stärkenden Kaffee durch den Rail-Service erwachten auch die Lebensgeister der Männer. In Bern mussten wir dann umsteigen und ab Bern war dann auch das Männer-Team komplett. David Zürcher, unser Medizin-Student, wohnt ja nun für die Dauer des Studiums in Bern. Angekommen in Lausanne wollten wir in den Extra-Bus steigen. Wollten, denn wir und noch ganz viele Andere hatten keinen Platz im Bus. So hiess es, bei einem Latte Machiato oder einer warmen Schoggi warten auf den nächsten Extra-Bus. Das Frauen-Team wurde durch diese Verzögerung ein bisschen nervös, hatten wir doch unsere Startzeit schon bald. Aber was solls. Für den nächsten Bus, 30 Minuten später, standen wir in der Pole-Position. Sogar einen Sitzplatz konnten wir uns für die 30-Minütige Fahrt ergattern.

TOM 15Angekommen im WKZ hiess es für unsere Teams Startnummern fassen und ab in die Garderobe. Wir Frauen machten uns danach sofort auf den 1.2 km langen Weg zum Start. Da hatten wir noch eine kurze Wartezeit und dann ging das Abenteuer TOM los. Die Karte Jorat-Centre ist ein normaler Mischwald mit dichtem Wegnetz. Im Nachhinein wäre es wahrscheinlich die bessere Wahl gewesen, das Wegnetz auch konsequent zu nutzen. Querlaufen war sehr schwierig. Entweder lag da dichtes Unterholz oder Dornen machten uns das Leben schwer.

Unsere „Taktik“ hatten wir mehrfach besprochen: Wir schauen mal, wenn wir die Karte erhalten, wie wir am besten vorgehen. So liefen wir dann die ersten Posten zusammen. Nathalie ging dann nach Posten 3 schon mal voraus und positionierte sich in der Nähe des ersten Kontrollposten. Perfekt konnte sie uns dahinführen. Claudia Gehrig ging dann direkt von Posten 9 zu Posten 11 und Claudia Jud dann von Posten 11 zu Posten 13. Der letzte Posten 14 war zugleich nochmals ein Kontrollposten, den wir zusammen anlaufen mussten. Erleichtert erreichten wir das Ziel. Mit Rang 10 von 18 in der Kategorie DAK sind wir zufrieden. Wir wollten ein Teamerlebnis haben und sind deshalb auch viel zusammen gelaufen. Diesen Tag wollten wir zusammen erleben und geniessen.

Anders die Männer. Stefan lief nach dem Start bis Posten 4 und überliess Max und David die taktischen Überlegungen. Die Posten 5 bis 8 lief David an, Posten 9 und 10 Max. Die Posten 11 bis 13 lief wiederum Stefan. Ab Posten 14 bis ins Ziel absolvierten die Männer die Bahn zusammen. Bei den Männern waren die Posten 10 und 15 die Kontrollposten.

Mit Rang 24 von 33 darf das Männer-Team auch zufrieden sein. Gehörten doch die zwei Oldies eher zu den älteren Teilnehmern in der Kategorie HAK.

Das schöne Herbstwetter konnten wir leider nicht mehr in Froideville geniessen. Die Festwirtschaft war total überfordert und man hätte sehr lange anstehen müssen, um nur schon etwas zu trinken zu erhalten. Die Festwirtschaft war in einem kleinen Saal etwas abseits des WKZ untergebracht und viel zu klein für diese grosse Teilnehmerschar. So erlebten wir auch nicht die Rangverkündigung mit dem Sieg der Hubmänner bei den Herren und Simone Niggli mit ihrem Team bei den Frauen. So machten wir uns auf den Weg nach Lausanne zurück und genossen an der Sonne in einer Gartenwirtschaft unser wohlverdientes Mittagessen.

Um 14:50 Uhr stiegen wir wieder in den Zug Richtung Ostschweiz. In Bern mussten wir uns schon wieder von unserem „Küken“ David verabschieden. Und so stiegen wir zwölf Stunden nachdem wir in Weinfelden eingestiegen waren wieder aus dem Zug. Die Oberthurgauer-Equipe fuhr noch bis Amriswil, resp. Freidorf weiter.

Wir haben diesen Event genossen und haben uns vorgenommen nächstes Jahr im Baselland wieder mit zu machen und hoffen, dass wir einige Teams mehr stellen können, um so die OL-Amriswil würdig zu vertreten.

 

ARGE ALP in APRICA 2015 vom 10. - 11. Oktober

Geschrieben von Susanne Wenk (Bericht und Fotos) on .

Am Samstag fährt die 17-köpfige Thurgauer Delegation mit dem St.Galler Car mit, eine neue Transportversion.

Ruhig ist die Fahrt über den Julier- und Berninapass nach Aprica und endlich, nur 40 Min vor dem 1. Staffelstart, sind wir da. 

Genau um 13.30 starten die ersten Staffeln steil bergauf und manch einem geht der Schnauf schon da aus.

Ein Gelände, das neben Wald auch offene (Sumpf-)Wiesen hat sogar, ist für alle bei Sonnenschein gut belaufbar.

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Abends am Schluss des Umzuges durch das Dorf dürfen wir in der Sporthalle alle Delegationen versammeln hier.

Lachend stehen bei den HE zuoberst auf dem Podest Elias Gemperli, Christian Kreis und Luca Zingg, was für ein Freudenfest.

Pikantes Detail zum organisatorischen Rahmen: wie viele von uns heute haben einen ganz exklusiven Namen.

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Irgend ein Computervirus hat die Buchstaben vertauscht, oh je, und so werden alle M zu H und W zu D.

Nachtessen im Hotel, da schlagen wir uns die Bäuche voll mit Salat, Pasta, Risotto, wie toll!

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Aber denn, wir alle staunen sehr, folgt mit Fleisch und Bratkartoffeln noch mehr.

Plaudern die einen nachher gemütlich an der Bar, geht die Jugend noch in den Ausgang, das ist doch klar.

Richtig frisch ist es sonntags auf 1800 m vor dem Start und die langen Einzelläufe im ruppigen Gelände recht hart.

Im mittäglichen Sonnenschein laden nach dem Lauf die vielen Liegestühle zum Verweilen ein.

Cappuccino oder Kartenstudium so vergeht die Zeit bis zur Rangverkündigung.

Applaus für Thurgau: bei H20 1. Rang Elias Gemperli weiter für 4. Ränge bei DE Martina Seiterle und H18 Ramon Oetterli

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 2 OLs in einem speziellen Gelände

0 Tropfen Regen

1 herzlichen Dank an den Organisator Fritz Streuli

5 Stunden Fahrt u.a. durch gelbe Lärchenwälder haben sich gelohnt

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